Musik braucht Klang.
Seit 1995 hat sich Jomox auf den Weg gemacht.

Es fing mit kleinen Midi-Interfaces an, als Jürgen Michaelis 1995 in der Technikergemeinschaft "X-Tended" das Logo J*M*X entwarf, um seinen eigenen Entwicklungen einen Namen zu geben - Jürgen Michaelis X-Tended. Die Sternchen zwischen den Buchstaben sahen aus wie "o"s, und fortan hieß es JoMoX.
In Kleinstserie gebaute Produkte waren damals:
MidiSync Midi-to-DIN Sync Converter
MidiLite 1-Kanal Midi-to-CV Interface
MidiQuad 4-Kanal Midi-to-CV Interface
Daneben gab es auch komplexere Tastaturmatrix Midi-Einbauinterfaces für alte polyphone Analogsynthesizer wie Korg PolySix oder SCI Prophet-5.
Später entwickelten sich aus der Zusammenarbeit mit bekannten Berliner Techno-Pionieren eine große Anzahl von Erweiterungen und Modifikationen für Vintage Drummachines, bis J. Michaelis im Jahr 1996 unter Mitwirkung von Kai Roeske die XBase09 entwickelte.
Der unerwartet große Erfolg bewog ihn dazu, 1997 zusammen mit Kai Roeske die Jomox GmbH zu gründen. Danach folgten diese Entwicklungen:
1998 AirBase99
2000 SunSyn
2002 Resonator Neuronium
2003 JaZBase03, MBase01
2005 M-Resonator
2006 XBASE 999
2008 XBASE 888, T-Resonator
2009 MBase 11
2010 M.Brane 11
Im Jahr 2002 verließ Kai Roeske die Jomox GmbH.
Seither führt Jürgen Michaelis mit seiner Frau Heidi Laue-Michaelis als Gesellschafterin die Geschäfte allein.
In den Krisenjahren 2003-2005 schrumpfte die Mitarbeiterzahl drastisch, aber seit 2006 ist Jomox wieder auf einem stabilen Kurs und hat seitdem entscheidende neue Produkte auf den Markt gebracht.
Obwohl die Versuchung ein schnelles Geschäft zu machen bestimmt immer groß ist, wird sich auf Dauer Qualität durchsetzen. Auch bei elektronischen Musikinstrumenten.
Es ist in vielerlei Hinsicht einfacher, bestimmte technische Lösungen mit der gängigen Technologie umzusetzen. Zurzeit ist das die rein softwaregestützte Digitaltechnik.
Keiner soll hier bekehrt werden, denn es gibt riesige Vorteile von Software, und für viele Anwendungen ist dies mit Sicherheit die effektivste Lösung.
Sie spart Zeit, Kosten, Bauteile sind verfügbarer, Support auf allen Ebenen ist einfacher. Die Liste ließe sich endlos weiterführen.
Aber: es klingt nicht so gut. Nun, was ist für ein Musikinstrument neben der Bedienbarkeit entscheidend? Für Profis ist das klar: An erster Stelle steht der Klang.
Und der ist zumindest in entscheidenden Bereichen der Klangerzeugung - trotz aller gegenteiliger Bekundungen vieler treuer Software-Anhänger - immer noch mit Analogtechnik besser. Wer schon einmal einen SunSyn oder eine XBASE 999 parallel zu einem virtellen Synth im A/B - Vergleich gehört hat, weiß, wovon hier die Rede ist.
Qualität hat ihren Preis. Echte Qualität kann auch manchmal heissen...es rauscht ein bisschen, zerrt hie und da ein wenig, aber es klingt einfach 1000% besser.
Genau wie ein Bioapfel nach Apfel schmeckt und nicht nach Chemie, klingen die Jomox Produkte nach dem, was sie sein sollen: elektronische Klangerzeuger, die trotzdem das Organische in sich tragen.
Denn die Ohren, die sie am Ende hören sollen, sind ja auch organisch.